Komfortabel leben ohne Barrieren

Wohnen ohne Schwellen und Treppen macht das Leben einfacher – für alle Generationen.

Komfort für Jung und Alt

Wann haben Sie sich das letzte Mal zu Hause mehr Bewegungsfreiheit gewünscht? Als Sie mit Einkäufen schwer bepackt nach Hause kamen und im Türrahmen steckengeblieben sind? Oder als Sie mal wieder mühsam den Kinderwagen die Treppe hochgehievt haben? In solchen Momenten sind schwellenlose Zugänge und breitere Türen Gold wert. Fest steht: Wohnkomfort durch Barrierefreiheit ist keine Frage des Alters, sondern ein Mehrwert in jeder Lebensphase. Was für junge Menschen Komfort im Alltag bedeutet, gewährleistet in höherem Alter – oder im Falle einer körperlichen Einschränkung – den Erhalt der Lebensqualität.

Trendthema für alle

Ob in Bädern oder Küchen, bei Haus-, Terrassen- oder Balkontüren: Barrierefreies Bauen spielt hierzulande eine immer größere Rolle. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts BauInfoConsult unter 180 Architekten ergab jüngst, dass Barrierefreiheit neben Energieeffizienz zu den wichtigsten Aspekten bei der Planung eines neuen Hauses gehört (Stand: April 2015).

Das liegt zum einen an unserer immer älter werdenden Gesellschaft – statistisch werden 71 Prozent der heute 16- bis 39-Jährigen ein Alter von 90 oder mehr Jahren erreichen. Die überwiegende Mehrheit möchte auch im hohen Alter in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben. Immer mehr Menschen denken deshalb daran, ihr Domizil altersgerecht umzugestalten. Und auch der Staat unterstützt dieses Thema (s. „Finanzierung und Förderungen“). Zum anderen schätzen aber auch immer mehr jüngere Leute die Vorzüge von großzügigen Räumlichkeiten ohne Stolperfallen, die dank modernen Designs obendrein gut aussehen.

Mehr Bewegungsfreiheit

Vor allem die barrierefreie Badausstattung gewinnt zunehmend an Bedeutung. Bodengleiche Duschen beispielsweise sorgen für einen bequemen Einstieg und können zugleich ein schickes Designelement sein. Haltegriffe, Duschsitze, Einstiegshilfen oder höhenverstellbare Waschtische und WCs lassen sich meist relativ problemlos einbauen. Sie  geben Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein großes Stück Selbstständigkeit zurück.

Aber auch in der Küche können sich Jung und Alt komfortabel einrichten. Arbeitsplatten und Kochherde gibt es in höhenverstell- oder unterfahrbarer Ausführung – der Rücken sagt Danke. Schränke, die per Knopfdruck in die richtige Position gefahren werden können, helfen nicht nur Rollstuhlfahrern, sondern auch kleineren Menschen, alles sicher zu erreichen. Nicht zuletzt erleichtert der Abbau von Stufen und Schwellen an Hauseingängen, zu Balkon oder Terrasse und von Raum zu Raum das tägliche Leben.

Alle unter einem Dach

Mehr als einen Gedanken wert ist schließlich auch das gemeinschaftliche Wohnen verschiedener Generationen unter einem Dach. Profitieren können davon alle. Die Älteren sind nicht allein und haben Hilfe, etwa beim Einkaufen. Die Jüngeren profitieren zum Beispiel von einer kostenlosen Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder. Ein Hauszugang ohne Schwellen und/oder mit Rampe etwa erleichtert dabei sowohl den Eltern mit Kinderwagen als auch den Großeltern den Zugang.

Realisieren lässt sich das im von vornherein barrierefrei gestalteten Neubau oder mit einem entsprechenden Anbau für die Großeltern. Zum Beispiel Fertighaushersteller haben dafür passende Neubauangebote. Beides kann zu den aktuell historisch niedrigen Zinsen jetzt besonders günstig finanziert werden.

 

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Maßnahmen und Kosten

Die größte Hürde für den barrierefreien Umbau sind für viele Menschen zumindest gefühlt die damit verbundenen Kosten. Sie sind unter anderem abhängig von Qualität und örtlichen Gegebenheiten. Bei unseren Beispielwerten handelt es sich um ungefähre Kostenangaben.

  • Badumbau komplett: zwischen 2.000 und 10.000 Euro
  • Höhenverstellbarer Waschtisch, komplett: Standelement inkl. Spiegel, ohne Montage ab ca. 4.100 Euro einzeln ab ca. 2.000 Euro
  • Höhenverstellbares WC, komplett: Standelement inkl. Stützgriffen, Spülung, ohne Montage ab ca. 5.000 Euro
  • Bodengleiche Dusche: 150x150cm, gefliest, Fußbodenein- und Handlauf mit Montage ab ca. 3.300 Euro
  • Antirutsch-Beschichtung für ein Duschbecken oder eine Badewanne: mit Montage ab ca. 300 Euro
  • Duschklappsitz: ab ca. 450 Euro
  • Wandstützgriff: 70 – 90 cm.ab ca. 280 Euro
  • Feste Rampe mit Stützmauer: lfd. Meter mit Montage ab ca. 650 Euro
  • Vollständige Türschwellenanpassung: ab ca. 2.400 Euro
  • Einbau von Schiebetüren inkl. Türblatt/Zarge: einfach (12cm starke Wände) mit Montage ab ca. 650 Euro (Gips) /1.020 Euro (Mauerwerk)
  • Türverbreiterung: einfach (s.o.) ab ca. 650 Euro
  • Barrierefreie Küche, komplett: Einbau mit unterfahrbaren und bedarfsgerechten Elementen ab ca. 10.800 Euro
  • Unterfahrbarer Elektroherd (B 60 cm), Küchenarmatur mit verlängertem Bedienhebel, Arbeitsplatte (80 x 60 cm) und Rollcontainer: zusammen ab ca. 1.650 Euro
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Finanzierung und Förderungen

Das Plus für Ihre Wünsche

Die gute Nachricht für alle, für  die die mit einem barrierefreien Umbau verbundenen Kosten eine große Hürde sind (s. „Maßnahmen und Kosten“): Die Sparda-BankSüdwest bietet ihren Mitgliedern das SpardaEnergiesparprogramm plus speziell zur Finanzierung ihrer Modernisierungen und zu Top-Konditionen an (s. unten). Unterstützt werden alle Vorhaben, die zur Senkung des Energieverbrauchs einer Immobilie beitragen, aber auch – und dafür steht das „plus“ – alle Umbauten rund um die Barrierefreiheit.

Alternativ haben Immobilienbesitzer auch die Möglichkeit, unseren günstigen Renovierungskredit, den SpardaPlan Modernisieren, für ihre Vorhaben zu nutzen (s. unten).

Kosten reduzieren

Ergänzend lohnen sich die Zuschüsse der staatlichen KfW Bankengruppe: Mit dem zinsgünstigen Investitionszuschuss 455 im Rahmen des Programms „Altersgerecht Umbauen“ unterstützt die KfW eine Reihe von Vorhaben – sowohl für den Kauf von frisch saniertem Wohnraum als auch für barrierereduzierende Modernisierungen in Bestandsbauten. Den Antrag für den Zuschuss reichen Sie direkt bei der KfW ein. Das Programm übernimmt bis zu 10 Prozent der för-derfähigen Kosten – maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit.

Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen alle, die Barrieren reduzieren sowie Komfort und Sicherheit erhöhen. Dazu gehören neben dem Umbau von Bad oder Küche auch barrierearme und einbruchhemmende Haustüren, Assistenzsysteme für die Türkommunikation und die Heizungssteuerung, automatische Tür- und Torantriebe sowie Hilfen zur Überwindung von Treppen und Stufen. Auch Wohnumfeldmaßnahmen wie Sitz- und Spielplätze bei Gebäuden werden bezuschusst. Und: Passt der Raumzuschnitt nicht mehr zu Ihren aktuellen Bedürfnissen – ein Zimmer zu klein, eines zu groß –, fördert die KfW die nötige Anpassung. Möglich ist ein solcher Umbau für Küchen, Flure, Wohn- und Schlafräume.

Ganz egal, ob nur ein neues Bad oder der Neubau für die ganze Großfamilie:  In einem persönlichen Gespräch erstellen wir gern das passende Angebot für Ihre individuellen Wohnpläne. Sprechen Sie uns an!

KfW-Förderung durch Investitionszuschuss 455

Für

  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal zwei Wohneinheiten oder einer Wohnung,
  • Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung,
  • eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen oder
  • Mieter (mit Zustimmung des Vermieters zu den Umbaumaßnahmen).

 

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Ihre Experten für Individuelle Immobiliendarlehen

Damit für unsere Baufinanzierungs-Kunden auch nach der ausführlichen Beratung in der Filiale alles bestens läuft, sind am Standort Mainz-Hechtsheim rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das umfangreiche Baufinanzierungsgeschäft zuständig. Dazu gehört auch das Team „Kreditservice individuell und komplex“ (Foto). Die Kolleginnen und Kollegen kümmern sich bei bestehenden Immobiliendarlehen zum Beispiel um die Abstimmung mit der KfW, um Sicherheitentausch, Sicherheitenfreigaben, den Schriftwechsel mit Fremdbanken und Notaren bei Ablösungen und um vieles mehr.

Ursula Klemm (l.), Markus Meder (Fachlicher Leiter), Daniela Blum (Fachliche Leiterin) und acht Kolleginnen und Kollegen gehören zum Team „Kreditservice individuell und komplex“.
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SpardaEnergiesparprogramm plus

  • Kreditsumme von 15.000 bis 50.000 Euro
  • Schnelle Kreditentscheidung
  • Kreditlaufzeit bis zu 20 Jahre
  • Fester geb. Sollzinssatz
  • Sondertilgungen jederzeit möglich

Wir unterstützen alle Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und für mehr Barrierefreiheit – zum Beispiel:

  • Dämmung der Gebäudeaußenhülle
  • Installation einer Photovoltaikanlage
  • Einbau einer energieeffizienten Heizungsanlage
  • Eingangsbereich und Wohnungszugang
  • Anpassung der Räume
  • Mehrgenerationen-Wohnen

 

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SpardaPlan Modernisieren

Für alle Renovierungs-, Modernisierungs- oder Sanierungsvorhaben:

  • Kreditsumme von 10.000 bis 50.000 Euro
  • Monatsrate ab 100 Euro
  • Attraktiver gebundener Sollzinssatz
  • Kreditsumme sofort verfügbar
  • 100 % Auszahlung

Die Sollzinsbindung beträgt maximal 90 Monate; danach wird die Kreditsumme durch einen Bausparvertrag unseres Kooperationspartners, der Bausparkasse Schwäbisch Hall, abgelöst. Die Gesamtlaufzeit liegt bei ca. 12 Jahren.

 

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